Forex Handelssignale als Teil einer erfolgreichen Strategie

Eines der ersten Grundprinzipien für das Handeln auf dem Forex ist das konsequente Verfolgen einer Strategie. Eine Strategie ist wiederum als ein Leitrahmen definiert, der Flexibilität zulässt, aber gleichzeitig klare Grenzen zieht. Aus diesem Grund benötigt man schon für das Schaffen des eigenen Leitrahmens die Forex Handelssignale.

Forex Handelssignale können sehr viele Formen annehmen, aber die grundsätzliche Unterscheidung beläuft sich auf die technischen oder fundamentalen Signale.

Fundamentale Handelssignale: Diese Signale entstehen durch die Interpretation von Nachrichten aus Politik und Wirtschaft. Diese Signale können sehr wertvoll sein, da sie meist langfristige Trends anzeigen, aber auf der anderen Seite sind die fundamentalen Handelssignale niemals ganz klar – sie sind ständig eine Interpretation von Geschehnissen.

Ein Beispiel für solch ein Forex Handelssignal haben wir gerade durch die Stellungnahme des Fed-Chairman Ben Bernanke vor einem Ausschuss in Washington gesehen. Dort hat der Leiter der amerikanischen Zentralbank Kommentare zur kommenden Geldpolitik abgegeben. Aus diesen Kommentaren kann man mit etwas Erfahrung den von der Fed angepeilten Trend herauslesen, der für die Kursentwicklung des US-Dollars bedeutsam ist. Dies wäre ein bedeutendes fundamentales Forex Handelssignal.

Technische Handelssignale: Diese Handelssignale beruhen in erster Linie auf der Annahme, dass sich Muster in der Chartentwicklung immer wieder wiederholen. Diese Signale sind gerade für kurzfristig ausgelegte Trades von größerer Bedeutung, da sie auch die natürliche Volatilität eher mit einbeziehen. Um langfristige Trends abschätzen zu können, sind diese Signale nur begrenzt einsetzbar. Trotzdem sollte niemand auf die genaue Kenntnis dieser Forex Handelssignale verzichten, denn erst durch sie kann man notwendiges Grundwerkzeug wie Stopp-Loss, Support und Resistance sinnvoll einsetzen.

Ein Beispiel für ein technisches Forex Handelssignal wäre das Bollinger Band. Dies ist kein absolut führendes Handelssignal, aber es ist leicht zu verstehen und wirklich bildlich gesprochen ein Leitrahmen. Man stelle sich vor, man nehme die Kursdaten des letzten Jahres und bilde daraus einen Durchschnitt. Jetzt kann man noch einen Varianzwert entweder errechnen oder aufgrund von Gewinnerwartungen bestimmen. Nun legt man dieses Band über den aktuellen Kurs und man handelt so lange nicht, bis der Kurs den Streifen, namens Bollinger Band nach oben oder nach unten verlässt.

Jetzt gibt es wie angesprochen eine Vielzahl an Forex Handelssignalen und da es unmöglich ist hier jede Form anzusprechen bzw. es oft sogar unmöglich ist, jedes Forex Handelssignal selbst im Auge zu haben, werden diese in vielen Fällen einfach von Brokern oder anderen Anbietern zur Verfügung gestellt. Teilweise nur die Signale selbst oder teilweise direkt an Kauf- oder Verkaufsempfehlungen gekoppelt.

Ob man nun selbst die Signale beobachtet oder dies machen lässt, eines ist klar: Beim Trading kommt man nicht um die Forex Handelssignale herum.

Gastbeitrag von Winfried Strauss (fm-dezign)

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