Wie gewonnen, so zerronnen…
Heute Morgen beim lesen der Welt hätte ich beinahe wieder meinen Kaffe verschüttet…
Da steht auf Seite eins:
Bundesagentur hat fast zehn Milliarden übrig
Unerwarteter Überschuss – Union für zusätzliche Beitragssenkung, SPD dagegen – Staatsdefizit sinkt
Nürnberg/Berlin – Der Überschuss der Bundesagentur für Arbeit (BA) übertrifft 2006 voraussichtlich alle Erwartungen. Die Behörde rechnet jetzt mit 8,8 bis 9,6 Milliarden Euro, wie Finanzchef Raimund Becker berichtete.
Diese Entwicklung und höhere Steuereinnahmen haben dazu beigetragen, dass das staatliche Defizit im ersten Halbjahr nur noch 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung betrug…Quelle: Die Welt
…juhuuu!!! *freu*
Und dann schlage ich Seite zwei auf:
Jung bestellt für sechs Milliarden neue Rüstungsgüter
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) will noch in diesem Jahr neue Rüstungsprojekte mit einem Volumen von knapp sechs Milliarden Euro auf den Weg bringen. Für die Bundeswehr wird es neue Fregatten, U-Boote und eine neue Generation geschützter Fahrzeuge geben…
Quelle: Die Welt
Unglaublich…noch besser wäre gewesen, wenn man die beiden Artikel direkt nebeneinander abgedruckt hätte. Das gibt es doch nicht. Ich find’s ja toll, dass Herr Jung sich so für sein Ressort einsetzt…aber sorry…als Minister hat man m.E. die Verantwortung, Deutschland in seiner Gesamtheit zu betrachten. Und wenn man das als Minister nicht hinbekommt, dann liegt es am Kanzler, dem Einhalt zu gebieten.
Gutes Gelingen,
Juergen


Am 30. August 2006 um 15:43 Uhr
Unser derzeitiger “Kanzler” setzt eher darauf zu moderieren. Jeder bekommt ein bißchen von dem, was er will. Wohl wollte Jung 12 Milliarden für Waffen ausgeben. U-Boote haben wir sowieso gute, wieso will Jung dafür Geld ausgeben? Die gepanzerten Fahrzeuge kann ich nachvollziehen, das ist wirklich nötig. Es kursiert ja die Legende, dass unsere Soldaten in Afghanistan teilweise aus Mangel an gepanzerten Fahrzeugen so tun müssen, als seien sie gepanzert
Ein Glück geht die deutsche Politik “in die richtige Richtung”, schließlich ist sie aus “einem Guss”, oder etwa nicht?
Am 31. August 2006 um 11:08 Uhr
Am 1. Oktober 2006 um 18:28 Uhr
Kommentar von Guido Westerwelle in einem Interview mit Joachim Peter, dass am 5. September in der WELT unter der Überschrift “Wir haben einen Klinsmann-Aufschwung” abgedruckt wurde:
…vielen Dank, Herr Westerwelle.
Gutes Gelingen,
Juergen
Am 20. Dezember 2006 um 22:53 Uhr
meiner meinung nach ist es die richtige entscheidung von jung. die alte ausrüstung der bundeswehrsoldaten könnte ihr leben gefährden
Am 21. Dezember 2006 um 00:58 Uhr
Kriegsmaterial wird gebaut, um Leben zu gefährden…ich denke, dass Du Deinen Ansatz insgesamt noch mal überdenken solltest.
Gutes Gelingen,
Juergen