Israel nicht ganz dicht?
Ich achte und respektiere den jüdischen Glauben, aber es ist unglaublich, dass Israel seine traurige Geschichte missbraucht, um wie einst der Aggressor aus dem zweiten Weltkrieg Angriffskriege gegen seine Nachbarländer zu führen. Und es ist noch unglaublicher, dass die damaligen Feinde des Dritten Reichs heute aus historischem Mitleid tatenlos zusehen. Irgendwann muss die Sentimentalität der Objektivität weichen.
Gutes Gelingen,
Juergen
Ps. Nur ein unbedeutender Nebeneffekt ist ein politischer Ölpreis von fast 80 US Dollar pro Barrel, der den Produktionskosten sowie der wirtschaftlichen Nachfrage entbehrt.


Am 17. Juli 2006 um 00:24 Uhr
You are a Nazi
Am 17. Juli 2006 um 09:03 Uhr
na na na, das mit dem Ölpreis stimmt, aber von Aggressoren und ähnlichem zu schreiben, entbehrt – meine ich – dem sehr komplizierten Hintergund des Geschehens in dieser Region.
Am 17. Juli 2006 um 12:29 Uhr
Komplizierter Hintergrund…ja! Aber Angriffskrieg als Lösung???
Ich möchte mir ein Urteil über richtig oder falsch nicht erlauben.
Ich kritisiere lediglich die Wahl der Mittel.
gg, j.
Am 27. Juli 2006 um 11:46 Uhr
Ich möchte an dieser Stelle noch mal verdeutlichen, dass ich keine “Anti-Israel”-Haltung habe …es geht mir vielmehr um eine “Anti-israelische-Mittel”-Haltung.
“Wer Wind säht, wird Sturm ernten”…es muss einen – vielleicht durch einen Staatenbund organisierten – “friedlichen” (zumindest einen friedlicheren oder zumindest einen durch eine Staatengemeinschaft “abgesegneten”) Lösungsweg geben.
…oder bin ich ein naiver Weltverbesserer? Aber Angriffskrieg kann nun doch wirklich nicht die Lösung sein, oder? Oder bin ich hier der einzige Kriegsgegner?
gg, j.
Ps. Der stabile Ölpreis ist wohl tatsächlich eher als Schwäche einzuschätzen.
Am 28. Februar 2007 um 11:18 Uhr
Die Enkel der Nazis nicht ganz dicht?
Der israelisch palästinensische Konflikt hat seit der Staatsgründung Israels ca. 8000 Opferleben gefordert. Das reicht in der Liste der weltweiten Konflikte auf Platz 46 von 25 Millionen Opfern. Nur um ein Fakt zu nennen in dieser, ohne Zweifel antijüdische, antiisraelische oder antisemitischer Vergleich (oder wie man es nennen möchte). Wieso wird Israel immer wieder von jungen Deutschen mit dem Nationalsozialismus verglichen? Nun, kein Land ist kritiklos, auch Israel nicht. Jedoch wird vergessen, dass Israel, ein Miniland ist (so groß wie Hessen), umgeben von arabischen Diktatoren und Unrechtregime, die mehrmals versuchten Israel militärisch zu vernichten.
Nun wird den Juden also der Missbrauch des Holocaust vorgeworfen. Dieser Vorwurf ist eine Perversion, die sich nicht groß unterscheidet von den Vorwürfen des Stürmers des Großvaters über die Juden und ihre niedrigen Charakter. Die Grosseltern warfen den Juden vor, sie wären schwach, feige und hilflos und deswegen ein perfektes Opfer. Nun haben die Juden das Gegenteilige bewiesen, sie können sich wehren, lassen sich von der arabische Welt nicht vernichten und schlagen auch zurück. Da muss sich der Enkel der Nazis was Neues einfallen lassen und aus dem ewigen, geldgeilen und hinterlistigen Opfer macht er den absoluten blutrünstigsten Täter aller Zeiten um seine Hände noch selber von Unschuld seiner Grosseltern und der Geschichte seiner Nation zu waschen. Ihm interessieren keine Fakten, dass Araber mehr Palästinenser umbrachten (Jordanien allein 30.000 Leben in einem Monat), dass Araber mehr Palästinenser vertrieben haben (allein im Jahre 91, 400.000 Palis durch die Kuweit) usw. Besser ist es den Juden heute nicht den gelben Stern, sondern den Hakenkreuz anzuhängen und für den Selbstschutz und pathologischen gutes Gefühl schnell den „Auschwitzkeule“ zu ziehen um auf jeder Kritik der eigenen falschen Gedankengänge zu erwidern bevor die Juden wieder ihren geliebten Holocaust missbrauchen können. Nur damit rückt nicht Israel in der nähe der von Nazideutschland als mehr der deutsche Enkel zu seinem geliebten Großvater.
Am 28. Februar 2007 um 13:55 Uhr
@Thomas
Ich bedanke mich für Deinen konstruktiven, gut recherchierten und überlegten Beitrag…auch wenn ich ihn nicht in allen Bereichen 100%ig teile (Krieg bleibt Krieg). Dennoch ist Deine Kritik auf jeden Fall viel hilfreicher als z.B. der Kommentar von “ehud”: “You are a Nazi”. Wie gesagt – ich bedanke mich für Deine Diskussionsteilnahme und werde Deine Ansicht in meiner persönlichen Meinungsbildung mit einbeziehen.
Gruss,
Juergen
Am 28. Februar 2007 um 17:26 Uhr
Niemand findet Krieg gut, auch nicht die Israelis.
Kein israelische Mutter freut sich wenn ihr Kind drei Jahren Wehrdienst leisten muss, wenn ihr Mann Reservedienst absolvieren muss. Israel befindet sich jedoch nicht inmitten eines Gebiets friedlicher Ländern, Israel hat nicht die Schweiz oder Luxemburg als Nachbarn.
Es ist einfach Parolen gegen Krieg zu rufen, wenn die eigene Verwandte und Freunde nicht vor eine Vernichtung bedroht werden.
Und wieder, auch Israel macht Fehler, schwere Fehler. Ich Weiß aber nicht welche Mächte in Deutschland an die Macht kämen wenn ein islamisch fundamentalistischer Diktator tagtäglich zum Vernichtung Deutschlands ausrufen würde und 20.000 Menschen (in Relation zum israelischen Bevölkerung) in Bussen, Cafes und Diskotheken durch Selbstmörder in den letzten 10 Jahren umgebracht wären. Nach 17 Morde der RAF reagierte die BRD anders als man sich heute mit zahlreiche Parolen für Freiheit und Rechtstaat wünscht.
Gibt es Alternativen? Staaten wie Ägypten und Jordanien waren bereit einen Frieden zu schließen, und diese Bereitschaft ist Israel gern und schnell entgegengekommen. Andere Staaten und Organisationen lehnen dies immer noch ab. Rückzüge aus dem Libanon und Gaza zogen Angriffe auf Israel ab.
Wenn Israel wirklich so Aggressiv ist, wieso bleibt sie bei den täglichen Beschuss ihre Städte und Bevölkerung so still?
haGalil: Leben auf einer Zielscheibe
Sderot ist eine ganz normale israelische Kleinstadt am Rand der Wüste Negev mit einer lebendigen multikulturellen Universität. Doch seit sechs Jahren schlagen in der Umgebung fast täglich palästinensische Qassam-Raketen ein…
Und wie lässt sich so was dann erklären?
haGalil: …was Sie von Israel vielleicht nicht gedacht hätten…
Ein Stück Freiheit im Nahen Osten