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clickoptions

Letztendlich sind die verschiedenen clickoptions nichts anderes als Optionsstrategien – aus plain vanilla zusammengesetzte Konstruktionen.
Wie das funktioniert sei hier einmal kurz für das Beispiel eines EndLo dargestellt, bei dem man davon ausgeht, dass das Underlying unter einem bestimmten Preis schließt.
Ein EndLo ist nichts anderes als ein Vertical Spread und zwar ein Bear Call Spread, bei dem man einen höheren Call long geht, um den Short eines Calls mit niedrigerem Strike abzusichern.

Wenn wir zum Beispiel einen 100er Call auf eine Aktie shorten und dafür 7 Euro bekommen…und sicherheitshalber einen 105er Call für 2 Euro long gehen, dann stellt sich die Payout am Verfalltag wie folgt dar:

EndLo Payout

Die blaue Linie zeigt die P&L (profit and loss) der Short Position in Abhängigkeit des Underlyings. Ist das Underlying unter 100 kassieren wir die vollen 7 Euro. Zwischen 107 und 100 zahlen wir Geld ein, können dies aber noch durch die Prämie ausgleichen. Über 107 kostet die Position Geld…und zwar nach oben unbegrenzt. Aber dafür haben wir ja zum Glück einen höheren Call für kleines Geld gekauft (rote Linie). Ab 107 kompensiert dieser den Verlust aus der Short-Position. Unter 105 kostet uns die Versicherung 2 Euro. Zwischen 105 und 107 läuft unser Call ins Geld, spielt aber die bezahlte Prämie noch nicht ein.
Addiert man die P&L-Charts der beiden Positionen, dann ergibt sich in gelb die Payout.
Es zeigt sich also, dass wir 5 Euro kassieren, wenn das Underlying am Verfalltag unter 100 schließt. Macht man das ganze einfach zwanzig Mal, dann hat man eine clickoption mit einem Maximalen Gewinn von 100 Euro. Außerdem sieht man, dass die Societe General in diesem Fall noch mal zusätzlich Geld verdient, wenn das Underlying nur knapp über dem Strike ausläuft, da dann die Short-Position immer noch mehr bringt, als die Long-Position kostet.

Gutes Gelingen,
Juergen

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