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Monatsarchiv für September 2005

Playmobil mit neuem Öltanker

Freitag, den 30. September 2005

Der Playmobil Öltanker kommt passend zum Engpass in der Ölversorgung. Und der Playmobil Ölanker mit der Artikelnummer 4472 wird auch schon im Shoppingcenter Gimahhot gehandelt: Playmobil Öltanker Derzeit ist er dort 49,99 Euro Brief – genauso zu teuer wie Rohöl. Aber auch bei Öltankern sowie Containerschiffen werden die Preise zügig runterkommen. Gutes Gelingen, Juergen

Nigerianische Milizen besetzen Öl-Pumpstation

Mittwoch, den 28. September 2005

Port Harcourt. SDA/baz. Mehr als 100 Rebellen haben am Donnerstag [22.09.05] eine von Chevron betriebene Ölanlage in Nigeria besetzt und damit die Krise in dem weltweit achtgrößten Ölexport-Staat verschärft. Die Aufständischen wollten damit wie am Mittwoch angedroht die Freilassung eines festgenommenen Anführers erzwingen. Aus dem Umfeld des US-Ölkonzerns verlautete, die bewaffneten Kämpfer seien mit Booten [...]

Öl ist nicht weg

Dienstag, den 27. September 2005

Auch wenn die Zerstörungen durch “Katrina” und “Rita” die Ölförderung und -weiterverabeitung vorübergehend im Süden der USA (wohlgemerkt nur in den USA) lahmgelegt hat…das Öl ist nicht weg! Es handelt sich um eine temporäre Verknappung, die den Ölpreis unmöglich dauerhaft auf diesem hohen Niveau halten kann. Gutes Gelingen, Juergen

ABN1GG

Montag, den 26. September 2005

Hab’ mal Kleinigkeiten von dem Brent Crude Oil MINI Short (NL0000027530 / ABN1GG) für 16,30 Euro weggepackt.* Gutes Gelingen, Juergen *Dient ausschließlich Informationszwecken und stellt insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung dar und ist keine Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder von Finanzinstrumenten.

Benzin- und Heizölpreise anders als Ölpreise

Montag, den 26. September 2005

Komischerweise raten Heizölhändler gerade jetzt noch mal schnell zum Kauf. Angeblich vor der Heizperiode und dem Beginn des Winters. Die Vorräte in den deutschen Heizungskellern liegen immer noch deutlich unter dem langjährigen Mittelwert…und bei einem herbstlichen Kälteeinbruch könnte es im Handel zu Lieferengpässen und weiter steigenden Preisen kommen. …könnte es nicht viel eher sein, dass [...]

Öl “an Dich”

Sonntag, den 25. September 2005

Thank god, der Hurrikan „Rita“ hat die Menschen in USA weniger stark getroffen als befürchtet. Auch die US-Ölanlagen in Texas und Louisiana sind weniger stark beschädigt worden als befürchtet.

Daher fiel das Brent an einer außerordentlichen Handelssitzung der Internationalen Petroleum Exchange (IPE) am Wochenende in London um 34 Cent auf 62,10 Dollar pro Barrel.

Ich gehe fest davon aus, dass der Ölpreis zum Wochenbeginn weiter zurückkommt und zügig unter die 60-Dollar-Marke fallen wird.

Das klassische Ende eines langfristigen Trends zeigt sich in der Regel durch einen finalen „squeeze out“ – Trader shorten meist zu früh in die Aufwärtsbewegung hinein und beschleunigen dann den Aufwärtstrend durch Ihre Deckungskäufe. Die Kurse werden dadurch in unrealistische Höhen getrieben und lösen eine Kettenreaktion aus – immer mehr „Shorties“ müssen Ihre offenen Positionen schließen. Hinzu kommen dann noch öffentliche Stellen sowie Medien, die plötzlich anfangen Privatleuten zu empfehlen gerade jetzt zu kaufen…weil’s ja so doll steigt. Wenn dann alle „drin“ sind…kann’s dann ja auch wieder runtergehen. Jeder ist „long“. Und wenn man sich dann umdreht…und merkt, dass es keine Geldkurse mehr gibt, weil niemand wirklich auf diesem hohen Niveau kaufen will…dann wird das Ding zum „schwarzen Peter“. In unserem speziellen Fall war das Überschreiten der 70-Dollar-Marke der final squeeze. Der Ölpreis war damit aus seinem langfristigen Aufwärtstrendkanal nach oben ausgebrochen. Durch Rita gab’s noch mal die Chance raus zukommen und den „schwarzen Peter“ abzugeben – doch die Angst trieb wahrscheinlich nur noch mehr Leute in „longs“. Tja, was nun…verkaufen? Ja! Und zwar schnell! Nicht der Höchstmarke von vor ein paar Tagen nachweinen – „bestens“ raus damit – egal zu welchem Preis.*

Im Monatschart bahnt sich ein ganz, ganz starkes bearish Engulfing Pattern an. Ein Engulfing Pattern ist ein starkes Umkehrsignal aus der Chartanalyse mit Candlesticks. Für ein bearish Engulfing Pattern muss der Markt sich in einem klaren Aufwärtstrend befinden, und der Körper der schwarzen Kerze muss den Körper der vorherigen, weißen Kerze umschließen.

Die August-Kerze eröffnet bei 61,05 US Dollar und schließt bei 68,94 US Dollar. Die September-Kerze eröffnet über dem Schluss der August-Kerze bei 69,5 US Dollar…für die Vollkommenheit dieses technischen Signals muss die September-Kerze nur noch unter 61,05 US Dollar schließen. Dann haben wir ein bearish Engulfing Pattern, das sich über eine 10 Prozent Range erstreckt – und das bei einem Markt, der mehrere Milliarden schwer ist! Wir sprechen hier nicht von irgendeinem kleinen, illiquiden Nebenwert – sondern einem der wichtigsten Rohstoffe der Erde! „10 Prozent“! Diese extrem Hohe Volatilität ist ein zusätzliches Indiz für das Trendende.

An dieser Stelle nur zwei Aussagen zu Candlesticks.
1.) Das Engulfing Pattern ist ein sehr starkes Signal am Ende von Trends.
2.) Die Patterns im Monatschart sind viel stärker als die Signale in Tagescharts.

Gutes Gelingen,
Juergen

*Dient ausschließlich Informationszwecken und stellt insbesondere keine Werbung, Empfehlung, Finanz- oder sonstige Beratung dar und ist keine Aufforderung zu einem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder von Finanzinstrumenten.

120 km/h

Samstag, den 24. September 2005

Der Hurrikan “Rita” schwächte sich im Laufe des Tages weiter ab und wurde auf die niedrigste Kategorie eins zurückgestuft. Der Wirbelsturm erreichte nur noch Windgeschwindigkeiten von rund 120 Stundenkilometern, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum mitteilte. 120 Stundenkilometer ist die Grenze, ab der ein Sturm als Hurrikan eingestuft wird. Darunter ist von einem Tropensturm die Rede. Gutes [...]

Deutsche Konjunktur

Samstag, den 24. September 2005

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und die beiden Institute für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) und Hamburg (HWWA) haben ihre Konjunkturprognosen für Deutschland aufgrund des hohen Ölpreises gesenkt. Zuletzt das HWWA, das seine Schätzung für das deutsche Wachstum im laufenden Jahr von 0,7 Prozent auf 0,6 Prozent senkte. Für das Jahr 2006 reduzierte das HWWA [...]

200 km/h

Samstag, den 24. September 2005

Wegen seiner geringeren Windgeschwindigkeiten von nunmehr knapp 200 Stundenkilometern wurde der Hurrikan in die niedrigere Kategorie 3 herabgestuft, dennoch warnten Meteorologen weiterhin vor seiner Wucht. Zusammen mit der Windgeschwindigkeit fällt der Ölpreis. Gutes Gelingen, Juergen

Rita

Freitag, den 23. September 2005

New York (Reuters) – Der Hurrikan “Rita” bleibt nach Angaben der US-Wetterbehörde ein extrem gefährlicher Sturm der Kategorie Vier. Mit Windgeschwindigkeiten von rund 220 Kilometern pro Stunde nehme “Rita” weiter Kurs auf die texanische Küste, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum am Freitag. [...]

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